Winterkampf vor 30 Jahren

Dienstag, 24. Januar 2017

Ausriss aus: Lausitzer Rundschau

Schwierig war's vor dreißig Jahren für die Kohlekumpel in den Lausitzer Braunkohletagebauen. Bittere Kälte machte den Abbau und den Transport der Rohbraunkohle zum "Winterkampf".

Mitte Januar 1987 waren die Temperaturen bis auf -27 Grand Celsius gefallen. Und nicht nur im Tagebau Spreetal - Nordost (hier ein Bericht der Lausitzer Rundschau von damals) lief nichts mehr wie normalerweise.

Als die Kohle knapp wurde, gingen zum Beispiel in der Brikettfabrik Knappenrode (heute Bergbaumuseum) zehn der dreizehn Brikettpressen außer Betrieb. Und in Hoyerswerda wurde bezüglich der Fernwärmeversorgung entschieden, "die Temperaturen des Warmwassers zugunsten der Heizung abzusenken". (red)

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