Wiedersehen mit alten Freunden

Donnerstag, 24. September 2015

René Neumann lebt in Berlin und stammt ursprünglich aus Hoyerswerda. Er gehört von Beginn an zum Organisationsteam der Hoywoy-History-Party. Foto: Silke Richter
René Neumann lebt in Berlin und stammt ursprünglich aus Hoyerswerda. Er gehört von Beginn an zum Organisationsteam der Hoywoy-History-Party. Foto: Silke Richter

Am Samstag steigt die vierte Auflage der Hoywoy-History-Party, diesmal erstmals in der Lausitzhalle. Organisator René Neumann freut sich auf den Abend.

Die Hoywoy-History-Party feiert in diesem Jahr ihre vierte Auflage. Hätten Sie vor vier Jahren geahnt, dass sich die Party so gut entwickeln würde?
Gehofft schon und auch gewünscht, und ich denke, dieses Jahr ist es eine ganz besondere Party. Mal sehen, bin gespannt und guter Dinge.

Wie hat sich denn die Hoywoy-History-Party im Laufe der Zeit entwickelt?
Vor vier Jahren war alles Neuland, keiner wusste so richtig, wie und was. Vieles wurde einfach improvisiert. Es war halt ein Experiment, um Ex-Hoyerswerdaern und Daheimgebliebenen die Möglichkeit zu geben, für einen Abend wieder vereint zu sein, Erinnerungen auszutauschen und in Kontakt bleiben zu können. Mittlerweile hat sich die Organisation zur Routine entwickelt und ist etwas einfacher geworden, von der Planung und den technischen Abläufen her. Die ersten Partys fanden im Jugendklubhaus Ossi statt, dieses Jahr kommt erstmals die Unterstützung der Lausitzhalle dazu. Eine ganz tolle Zusammenarbeit!

Was wird bei der vierten History-Party anders sein im Gegensatz zum Jugendklubhaus Ossi?
Wie schon gesagt, super Zusammenarbeit. Im Jugendklubhaus war das Miteinander auch sehr gut und es hat viel Spaß gemacht. Ja, was soll anders sein? Sicher unterscheiden sich nur die Räumlichkeiten. Das Konzept ist gleich.

Wie ist denn das Echo der Besucher bei den vorhergehenden Partys gewesen?
Viele fragen schon bei der laufenden Party, ob es einen neuen Termin für das nächste Jahr gibt, und freuen sich einfach darauf. Einige bedankten sich und waren sehr erfreut, dass man tatsächlich Menschen wiedertrifft, die man fast dreißig Jahre nicht mehr gesehen hat.

Warum spendet ihr aus dem Erlös der Partys immer einen Betrag an gemeinnützige Stellen?
Die Frage beantwortet sich leicht. Es soll ja auch eine gemeinnützige Veranstaltung sein, die einfach auch der Stadt guttut und auch mal zeigt, dass hier sehr wohl anständige und vernünftige Menschen unterwegs sind, gelebt haben und auch noch leben. Aus diesem Grund gibt es auch immer diese schöne Aktion. Im ersten Jahr war es der Zoo, dann das Ossi selbst und im dritten Jahr bekam die Kinder- und Jugendfarm von uns eine Spende. Auch in diesem Jahr, wird es eine besondere Sache geben. Genaueres dazu erfahren Presse und Öffentlichkeit nach der Veranstaltung.

Sehen Sie in der Organisation auch eine neue, wieder erreichte Nähe zur alten Heimatstadt Hoyerswerda?
Ja klar. So ist man halt etwas mehr in seiner alten Heimat unterwegs, um vor Ort zu organisieren, Flyer zu verteilen oder Gespräche mit anderen Mitwirkenden zu führen. Das verbindet neu und schafft immer einen guten Überblick, was direkt los ist in der Stadt. Und das ist allemal besser, als solche Dinge entfernt von der Heimat immer nur aus zweiter Hand zu erfahren.

Wie wird denn das Programm der vierten History-Party aussehen?
Am Samstag ist in der Lausitzhalle um 20 Uhr Einlass, bevor die Party um 21 Uhr dann beginnt. Die Band „Eliza“ und eine Mischung aus zwei DJs – DJ Mario und DJ R.Ewing, Knorkators Bandleader „Stumpen“ – werden zu erleben sein. Musikrichtungen sin die 70er-, 80er-, 90er-Jahre, bunt gemischt, von Rock über Neue Deutsche Welle bis hin zu dem einen oder anderen Schlager. Eben alles, was zur damaligen Zeit so angesagt war.

Wie viele Eintrittskarten wurden schon verkauft?
Darüber hab ich momentan keinen genauen Überblick. Aber der Vorverkauf läuft gut. Und am Abend selbst können ja auch noch Eintrittskarten erworben werden. Mir fällt dazu noch ein: Ich hoffe, dass es wieder ein gelungener Abend wird und alle sagen können: wiedersehen, feiern und gemeinsam Spaß haben.

Fragen: Silke Richter

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