Wer betreibt den Barbarakanal?

Samstag, 14. Juli 2018

Foto: Gernot Menzel

Lausitzer Seenland. Der Barbarakanal, wo derzeit vorbereitende Bauarbeiten laufen, damit Boote hindurchfahren dürfen, soll 2019 für die Allgemeinheit geöffnet werden. Unklar ist allerdings, wer die Wasserstraße zwischen Geierswalder und Partwitzer See künftig betreiben soll. Das Land Sachsen sieht offenbar die Region in der Pflicht.

Seitens des kommunalen Seenland-Zweckverbands wurde jetzt deutlich gemacht, dass er nicht als Betreiber infrage kommt. Der Verband hat bereits signalisiert, sich künftig um die Kanäle Sabrodter–Spreetaler See und Partwitzer–Neuwieser See zu kümmern, was ihn ab 2022 jährlich geschätzte 100.000 Euro kosten wird.

Der Bergbausanierer LMBV soll nun nach Aufforderung durch das sächsische Wirtschaftsministerium klären, ob der Betrieb des Barbarakanals während des aktuellen Verwaltungsabkommens über Bund-Länder-Mittel zur touristischen Entwicklung der Seen (sogenannte §4-Mittel) zu finanzieren ist. Geprüft werden muss auch, wie hoch die Aufwendungen tatsächlich sind. (red)

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