Weiteres Sanierungs-Geld

Freitag, 02. Juni 2017

Foto: LMBV

Dieses Bild verbreitet der bundeseigene, dem Finanzministerium unterstelle Bergbausanierer LMBV von den Sicherungsarbeiten am Ufer des Knappensees. Ein Termin am heutigen Freitag in Berlin hatte auch damit zu tun.

Der Bund und die Kohleländer Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Brandenburg haben am Mittag das inzwischen sechste Verwaltungsabkommen über die Sanierung der Hinterlassenschaften des DDR-Bergbaus unterschrieben. Diese Verträge regeln seit einem Vierteljahrhundert die Finanzierung der Arbeiten - auch in der Lausitz.

Bis 2022 fließen insgesamt weitere 1,23 Milliarden Euro aus den Steuerkassen in den Sanierungstopf, aus dem die LMBV und ihre Aktivitäten gespeist werden. Seit 1990 wurden so mehr als zehn Milliarden Euro ausgegeben.

„Unser gemeinsames Ziel ist es, weiter mit voller Kraft die Entwicklung der betroffenen Regionen voranzutreiben – sei es am Leipziger Neuseenland oder in der Lausitz – und damit den Menschen eine gute Heimat zu bieten und die Wettbewerbsfähigkeit der Regionen zu stärken. Der Freistaat Sachsen unterstützt deshalb zusätzlich den Ausbau der Infrastruktur und der Seenlandschaften, den Bau von Radwegen, Bootsanlegern und andere Projekte zur touristischen Nutzung“, sagt Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU). (red)

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