Wasser weniger sauer

Dienstag, 19. April 2016

Foto: Uwe Schulz

Offenbar vielversprechend ist ein Projekt, das am Scheibe-See läuft. Um den pH-Wert des sauren Wassers anzuheben, wird ihm nicht nur wie gewöhnlich Kalk zugeführt, sondern auch Kohlenstoffdioxid.

Das soll dazu führen, dass der pH-Wert nicht so rasch wieder abnimmt wie üblich und damit die Zeiträume zwischen den Bekalkungen verlängert werden können. Im Vattenfall-Newsletter heißt es, erste Ergebnisse würden optimistisch stimmen: „Das Projektziel wurde erreicht und der Puffer wirkt gegen das Zuströmen von saurem Wasser aus der Kippe beziehungsweise aus dem gewachsenen Tagebauumfeld.“

Detaillierte Auswertungen folgen allerdings noch. Über fast ein halbes Jahr hat man dem Scheibe-See über Düsen an getauchten Schwimmleitungen (im Bild) rund 11 000 Tonnen Kalksteinmehl sowie etwa 5 000 Tonnen CO2 zugeführt. (red)

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