Vorsicht ja - Panik nein

Montag, 24. Juli 2017

Foto: Pfizer Deutschland

Wie sehr muss man nach einem Zeckenbiss befürchten, dass dabei übertragene Bakterien Borreliose hervorrufen? „Nur bei etwa einem Prozent der Menschen, die von einer Zecke gestochen worden sind, kommt es zu einem bedeutenden Ausbruch der Infektion", wird mit Dr. Andreas Linsa der Chefarzt für Neurologie am Seenland-Klinikum in Hoyerswerda in einer Mitteilung des Krankenhauses zitiert.

Allerdings warnt er auch: Je länger eine Zecke Zeit zum Saugen hat, umso höher sei das Risiko. Linsa spricht von zwölf Stunden: "Entfernt man die Zecke dagegen frühzeitig und korrekt, ist das Übertragungsrisiko der Borrelien nur sehr gering."

Borreliose kann eine Vielzahl von Symptomen hervorrufen - darunter Fieber, Muskel- und Kopfschmerzen oder Müdigkeit. Auswirkungen einer Neuroborreliose sind Nervenschmerzen oder -lähmungen. (red)

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