Vorbereitet auf Notruf

Sonntag, 20. Mai 2018

Der Disponent in der Leitstelle sieht die exakte Position, von der aus der eCall-Alarm kommt. Foto: Gernot Menzel
Der Disponent in der Leitstelle sieht die exakte Position, von der aus der eCall-Alarm kommt. Foto: Gernot Menzel

Hoyerswerda. Das automatische Alarmierungssystem eCall (emergency Call/Notruf) ist europaweit seit Anfang April für neuzugelassene Modellreihen von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen vorgeschrieben. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass nur sehr wenige Fahrzeuge damit bislang ausgerüstet sind. Die Rettungsleitstellen in Sachsen haben sich allerdings schon im Herbst des vergangenen Jahres auf eCall vorbereitet.

Für Hardware und Software mussten rund 110 000 Euro aufgebracht werden. Zwar steuerten die EU und der Freistaat Gelder bei, der Rest musste aber von den beiden Landkreisen Bautzen und Görlitz aufgebracht werden. Einsparungen wurden insofern erzielt, da das System für alle fünf sächsischen Leitstellen im gemeinsamen Einkauf angeschafft wurde.

In der Hoyerswerdaer Leitstelle hat man sich seitdem mit dem System intensiv beschäftigt. Zwei abgestimmte Testanrufe von Autoherstellern gab es, einen echten Notfall noch nicht. Ansonsten verfügt man über eine Testeinheit, um Abläufe zu trainieren. (red)

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