VGH soll weiterfahren

Montag, 29. Januar 2018

Foto: Mirko Kolodziej

Hoyerswerda. Auch nach dem Ende des nächsten Jahres, wenn die entsprechenden derzeitigen Vereinbarungen enden, soll die städtische Verkehrsgesellschaft VGH für den Stadtlinienverkehr verantwortlich bleiben.

Obwohl Nahverkehrsleistungen eigentlich europaweit ausgeschrieben werden müssen, will die Stadt weiter die Ausnahme einer Direktvergabe nutzen. Sie sichert der VGH zwar den Stadtverkehr, schließt für sie aber eine Teilnahme an anderen Nahverkehrsausschreibungen aus.

Wie das Rathaus mitteilt, hat man das Dienstleistungsunternehmen PricewaterhouseCoopers jetzt zunächst beauftragt, ein Konzept für die neuerliche Direktvergabe zu erstellen. „Zielsetzung der Stadt ist, den städtischen ÖPNV in kommunaler Trägerschaft in eigener Verantwortung so wie bisher zu gestalten“, heißt es in einer Information für die Stadträte.

Sie sollen in den nächsten Monaten über die Direktvergabe ohne Ausschreibung entscheiden. Es geht um die Erbringung der Leistungen zwischen bis zum Jahr 2027. (red)

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