Verzicht auf neue Straße

Mittwoch, 21. März 2018

Foto: Gernot Menzel

Hoyerswerda. Die Stadt will sich von einem wesentlichen Teil der Altstadt- oder Südtangente verabschieden. Der Stadtrat soll nächste Woche den Verzicht auf den Neubau einer Verbindung südlich der Straße am Bahndamm zwischen Katholischer Kirche und Friedrichsstraße bestätigen. Angeführt werden Kosten-Nutzen-Aspekte.

Zudem soll der Ausbau der Bahnhofsallee „aufgrund des allgemeinen Investitionsstaus im Straßenbau“ zeitlich zurückgestellt werden. Festhalten will die Stadt hingegen an einer neuen Trasse vom Bahnhofsvorplatz über das frühere Bahngelände zum Tausend-Mann-Lager. Nach dem Verkauf oder der Versteigerung des Areals soll nun eine baurechtliche Veränderungssperre verhindern, dass benötigte Grundstücke anderweitig bebaut werden. (red)

Zurück

Einen Kommentar schreiben

Kommentar von Reiner Wenk |

Diese "Planung" des Straßenverkehrs seitens der Stadt ist eine Katastrophe.
Hereingeholt wird über das Gewerbegebiet eine große Anzahl von Verkehrsteilnehmern, vor allem Lkw. Vom Bahnhof bleibt dann nur noch das Abfließen über die schmale und am meisten belastete Heinrich-Heine-Straße. Auf der kann jetzt schon kein Radfahrer sicher fahren (zu schmal und Schutzstreifen fehlen). Eine Geschwindigkeitsbegrenzung für Lkw und Busse wird vehement abgelehnt. Wenn dann der besagte Durchgangsverkehr noch dazu kommt, wird es vom Bahnhofsvorplatz bis zum Fünfarmigen Knoten eine Katastrophe. Es sollte schon jetzt einmal eine Verkehrszählung (mit Auslastung der Busse) durchgeführt werden.