Versuchte Nötigung

Sonntag, 12. März 2017

Foto: Mirko Kolodziej

Wegen versuchter Nötigung im inzwischen geschlossenen Flüchtlingswohnheim an Hoyerswerdas Dillinger Straße hat das Amtsgericht Hoyerswerda einen 33-Jährigen zu 500 Euro Geldstrafe verurteilt. Der Mann soll während eines Disputes um die Nutzung von W-Lan im Haus den Heimleiter nicht aus seinem Büro gelassen haben.

Er streitet das allerdings ab: "Ich stand nur an der Tür. Ich habe ihm den Weg nicht versperrt." Der Heimleiter hat das laut seiner Aussage vor Gericht anders in Erinnerung. Der Vorfall ereignete sich im September.

Der 33-Jährige ist bereits mehrfach vorbestraft, unter anderem wegen Sachbeschädigung, Notrufmissbrauchs und Hausfriedensbruchs. Er lebt inzwischen in einem Wohnheim in Bautzen. (red)

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