Verkaufsbeschluss verzögert

Mittwoch, 14. November 2018

Foto: Gernot Menzel

Hoyerswerda. Die Bestrebungen zu einer Änderung der Eigentümer-Struktur bei der Lausitzer Seenland Klinikum GmbH stoßen wohl auf deutliche Skepsis. In einer hinter verschlossenen Türen abgehaltenen Beratung des Stadtrats-Verwaltungsausschusses zum Verkauf weiterer städtischer Anteile an den Klinik-Betreiber Sana gab es zu diesem Ansinnen offenbar kein grünes Licht.

Das Rathaus teilt mit, man werde nach einem nun folgenden "Workshop zur fachlichen und rechtlichen Beratung" eine zweite Ausschuss-Beratung auf den Terminplan setzen. Die ursprünglich vorgesehene Beschlussfassung in einer öffentlichen Ratssitzung in zwei Wochen ist vom Tisch. Die Verwaltung strebt nun eine Entscheidung bis März an.

Derzeit hält die Stadt zwar 51 Prozent der GmbH-Anteile, ihr Partner Sana kümmert sich aber allein sowohl um die Betriebsführung wie auch um Investitionen. Dafür stehen der Sana Kliniken AG aber auch alle Gewinne aus dem Betrieb des Krankenhauses zu. Im Gespräch ist nun der Verkauf von weiteren zwei Prozent durch die Stadt an Sana, was die Mehrheitsverhältnisse umkehren würde. (red)

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