Verfahren eingestellt

Montag, 19. März 2018

Foto: Mirko Kolodziej

Hoyerswerda. Der ursprünglich vom 10. Januar auf Mitte März verschobene Termin einer Berufungsverhandlung am Landgericht in Bautzen wegen eines Verkehrsunfalls mit Todesfolge in Hoyerswerda hat nicht stattgefunden. Wie auf Nachfrage von Gerichtssprecher Reinhard Schade zu erfahren war, wurde das Verfahren gegen eine zum Unfallzeitpunkt Mittvierzigerin in der Zwischenzeit wegen geringer Schuld gegen eine Auflage zur Zahlung von 2.000 Euro eingestellt.

Die Frau war zuvor im Mai 2017 vom Amtsgericht Hoyerswerda wegen fahrlässiger Tötung in Tateinheit mit fahrlässiger Körperverletzung zu einer Geldstrafe von 4.000 Euro sowie einem einmonatigen Fahrverbot verurteilt worden. Dagegen hatte sie Rechtsmittel eingelegt.

Besagter Unfall hat sich am 12. Januar 2016 auf der Grollmußstraße an der Fußgängerinsel auf Höhe des Seenland-Klinikums ereignet. Zwei Rentner waren angefahren und schwer verletzt worden. Einer von beiden war Ende Januar 2016 an den Folgen des Unfalls verstorben. (red)

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