Vereinbarung aufgekündigt

Montag, 04. Februar 2019

Grafik: Franka Schuhmann / Karte: LMBV

Laubusch. 56 Jahre nach dem Ende der Braunkohleförderung im Tagebau Laubusch hat sie Folgen bis auf den heutigen Tag. Der staatliche Bergbausanierer LMBV hat eine Vereinbarung mit dem Bergamt des Landes Sachsen zum gesperrten Kippengebiet aufgekündigt.

Beide hatten sich im vergangenen Jahr darauf geeinigt, dass die LMBV die früheren Tagebau-Flächen für eine spätere Sanierung zumindest untersucht. Nun ist seitens der LMBV von neuen Fragen "zur vefahrensmäßigen Umsetzung" die Rede.

Zwischen Laubusch, Nardt, Tätzschwitz und Lauta sind insgesamt fast 1.200 Hektar Fläche wegen Rutschungsgefahr gesperrt - zumeist Wald in Privatbesitz. Der Kohleabbau in Laubusch (Grube Erika) begann 1918 und endete 1962. (red)

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Kommentar von Werner Petrick |

Und diese Leute sind für die Bauerei am Knappensee verantwortlich. Da sind wohl neue Besetzungen der Spitzen bei Behörde und Staatskonzern nötig.