Vattenfall darf verkaufen

Sonntag, 03. Juli 2016

Foto: Archiv/Uwe Schulz
Foto: Archiv/Uwe Schulz

Das schwedische Energieunternehmen Vattenfall darf sein deutsches Braunkohlegeschäft an die tschechische EPH-Gruppe verkaufen. Die schwedische Regierung stimmte den Plänen des Unternehmens am Samstag zu. „Ich habe das Unternehmen informiert, dass wir der Abmachung der Vattenfall-Geschäftsleitung zustimmen“, sagte Wirtschaftsminister Mikael Damberg Reportern.

Der Verkauf der Braunkohle-Aktivitäten in Sachsen und Brandenburg an EPH und seinen Finanzpartner PPF Investments soll zum 31. August vollzogen werden, teilte Vattenfall mit. Demnach soll EPH sowohl Vermögenswerte in Höhe von 1,6 Milliarden Euro übernehmen, als auch Schulden und Rückstellungen zur Regenerierung von Braunkohlegebieten in Höhe von 1,9 Milliarden Euro.

Zu EPH gehören in Deutschland bereits das Bergbauunternehmen Mibrag. EPH will bis Ende 2020 keine betriebsbedingten Kündigungen aussprechen und den Vattenfall-Tarifvertrag übernehmen. (red)

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