Üppig abgesperrt

Dienstag, 21. März 2017

Foto: Mirko Kolodziej

Das Schild sagt "Sperrbereich", hat damit aber nicht recht - zumindest nicht ganz. Denn diese Rasthütte in Bergen liegt de jure noch gar nicht in einem Sperrbereich.

In die postulierte Lebensgefahr begibt man sich nämlich erst deutlich weiter südlich. Dort verläuft die offizielle Sperrlinie für das ehemalige Gebiet des Tagebaus Laubusch.

Der Bergbausanierer LMBV hat jetzt also mit dem Aufstellen solcher Schilder entlang der Schwarzen Elster zwischen Bergen und Kortitzmühler See eine Sperrlinie aufgemacht, die so gar nicht existiert. Begründung: Mitten im Wald würde man die Schilder schlecht sehen.

Wie viel Fläche nun zwar faktisch, aber nicht juristisch gesperrt ist, wollte die staatliche Firma auf Anfrage nicht mitteilen. Aus dem Landratsamt Bautzen heißt es, man sei gemeinsam mit dem Landes-Bergamt dabei, die rechtliche Grundlage zu klären. (red)

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