Trotz aller Widerstände

Mittwoch, 25. Juli 2018

Foto: Silke Richter

Hoyerswerda. Meine Blümchen haben Durst... Kathrin Hoff pflegt freiwillig die Grünfläche an der Kreuzung Einsteinstraße / Bautzener Allee - und gießt hier frisch gepflanzte Gewächse.

Sie gehört zur Initiative "Stadtwunder", die sich vor ein paar Jahren gegründet hat, um in Eigeninitiative das Stadtbild zu verschönern.

Wie Kathrin Hoff andeutet, sind wohl längst nicht mehr so viele Leute beteiligt wie zu Anfang. Einer der Gründe: Frust über mutwillige Zerstörungswut.

Die 51-Jährige will sich aber nicht schrecken lassen. "Aufstehen, weitermachen und nicht nur rummeckern", sagt sie. (red)

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Kommentar von Ronald Will |

Respekt und ein großes DANKESCHÖN für Ihre Aktionen. Auch der Initiative Stadtwunder gilt meine Anerkennung. Ich selbst bücke mich in der Stadt auch schon das eine oder andere Mal, wenn Müll auf dem Gehweg nur 10, 20 Meter vor dem nächsten Papierkorb liegt. Aber hundert Meter mit fremden Müll herumlaufen, mach ich auch nicht. Hier wäre ebenfalls mein Wunsch an die Stadt, dass einfach mehr Unterstützung kommt. Z.B. große+stabile+sichtbare Müllbehälter aufgestellt würden. Mindestens alle 100m und zwingend an jeder Sitzbank. An meiner Kreuzung Friedrichsstr./Liebknechtstr./Frentzelstr. sitzen auf der Bank täglich Leute von Alt bis Jung. Mal wird Eis, mal Pizza gegessen und wohin danach mit dem Abfall? Kein Papierkorb da. Die Stadt könnte doch in einem Metallausbildungsbetrieb mal nachfragen, ob deren Lehrlinge gegen Material-Bezahlung mal 100 stabile Müllbehälter anfertigen und die Maler-Lehrlinge könnte diese toll farbig gestalten. Haben wir denn nicht im HY-Industriegelände einen solchen Ausbildungsbetrieb? - Ich merke jetzt wieder, wie sehr Hoyerswerda mir gefällt und wünsche allen, welche sich auch immer wieder mal ne Platte machen, wie es uns hier (noch) besser geht, einfach Freude beim Tun. So wie jedem nach einer guten Tat.