Tipps zur Vorsorge

Dienstag, 07. März 2017

Foto: Mirko Kolodziej

Interdisziplinär werden am Seenland-Klinikum in Hoyerswerda Darmkrebs-Erkrankungen behandelt. In seinem Darmzentrum arbeiten unter anderem der Chefarzt der Gastroenterologie, Dr. Robert Donoval (links) und der Chirurgie-Chefarzt, Prof. Dr. Thomas Sutter eng zusammen.

Beide sprachen am gestrigen Montag bei einer populärwissenschaftlichen Vorlesung für die Bevölkerung über zwei ganz spezielle Arten von Darmkrebs. Sie sind beide erblich bedingt und daher zum Beispiel bei Verwandten von Erkrankten leicht durch einen Gentest feststellbar.

Generell gilt: Wenn ein genetisch Verwandter ersten Grades an Darmkrebs erkrankt, sollte man nicht erst wie üblich ab 50 zur Vorsorge gehen. Eine Darmspiegelung empfiehlt sich dann zehn Jahre vor dem Lebensalter, in dem der erkrankte Familienangehörige zum Zeitpunkt seiner Erkrankung war. (red)

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