Tiere sind keine Sachen

Freitag, 07. April 2017

Foto: privat

Im Zusammenhang mit einem vor zwei Wochen gewaltsam in Hoyerswerda getöteten Hund hat sich der Ehrenvorsitzende des Tierschutzvereins Hoyerswerda zu Wort gemeldet. Eberhard Kneschke verlangt bei Ermittlung des Täters eine harte Bestrafung.

Er verweist nicht nur auf § 17 des Tierschutzgesetzes, das bei Tötung eines Wirbeltieres ohne vernünftigen Grund Geld- oder sogar Haftstrafe vorsieht, sondern auch auf eine 1990 erfolgte Änderung des Bürgerlichen Gesetzbuches. "Tiere sind keine Sachen. Sie werden durch besondere Gesetze geschützt", heißt es in § 90a.

Der Hund war erschlagen worden. Als seine Besitzerin mit dem Yorkshire-Terrier unterwegs war, traf ihn eine offenbar aus einem Fenster geworfene Flasche. Die Polizei sagt, sie habe den Täter bisher nicht ausfindig machen können. (red)

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