Tag zwei im Natalie-Prozess

Dienstag, 23. Februar 2016

Foto: Uwe Schulz

Nicht viel Neues gab es gestern im Landgericht Berlin-Moabit am zweiten Verhandlungstag im Prozess gegen die aus Hoyerswerda stammende Fernsehmoderatorin Natalie Langer (34, hier 1998 als Hostess beim Tag der Sachsen in ihrer Heimatstadt). Sie soll im Sommer 2013 in Berlin-Altglienicke mit dem Auto einen Mann angefahren haben, ohne sich hinterher um den Schwerverletzten zu kümmern.

Gestern wurden die Umstände seines Auffindens geschildert: Es sagten drei der insgesamt vier Ersthelfer aus. Der Vierte soll ebenso wie das Unfallopfer selbst am dritten Prozesstag gehört werden, der für den 14. März angesetzt ist.

Im Mittelpunkt der Verhandlung stand gestern Natalie Langers mitangeklagter Verlobter. Er räumte ein, das Auto seiner Freundin, das Unfallschäden hatte, in Polen entsorgt zu haben. Dort wurde es von der Polizei gefunden, nachdem Natalie Langer den Wagen als gestohlen gemeldet hatte. (red)

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