Symbolischer Start für das neue Altenpflegeheim

Mittwoch, 30. April 2014

Ein Haus, das aussehen wird, als wären es viele – so soll das neue Altenpflegeheim der Diakonie Görlitz-Hoyerswerda die Ostseite der Spremberger Straße in Hoyerswerda aufwerten.
Ein Haus, das aussehen wird, als wären es viele – so soll das neue Altenpflegeheim der Diakonie Görlitz-Hoyerswerda die Ostseite der Spremberger Straße in Hoyerswerda aufwerten.

Von Uwe Schulz

Das Aufstellen einer Bautafel ist eigentlich nichts Großes, doch Johannes Johne weiß um die Bedeutung des Altenpflegeheimes, das in der Spremberger Straße errichtet werden soll. Mancher in Hoyerswerda glaubt erst, wenn es gebaut wird, dass das Vorhaben keine Finte war, um den umstrittenen benachbarten Einkaufskomplex durchzudrücken. Es beseitigt zudem eine innerstädtische Brache. Denn zuerst wurde hier Anfang der 1980er Jahre das Hotel „Zum Goldenen Stern“ abgerissen, es folgten weitere Häuser, zuletzt die Spremberger Straße 3. Eine Neubebauung war mehrmals im Gespräch, wurde aber nie realisiert.

Jetzt also der über 7 Millionen Euro teure V-förmige Neubau, in dem 92 Menschen leben werden. Siebzig neue Arbeitsplätze sollen entstehen, wie Johne sagt, ungefähr hälftig für gering und für hoch qualifizierte Pflegekräfte. Johannes Johne spricht von guter Bezahlung und von Qualität. Denn der Vorstandsvorsitzende der erst vor wenige Monaten durch Fusion entstandenen Diakonie Görlitz-Hoyerswerda weiß auch, dass das Projekt der Gradmesser für Diakonie in Hoyerswerda sein wird. In und um Görlitz hat man sich seinen Ruf seit Jahren aufgebaut.

Also ist Qualität in der Betreuung angesagt. Jedes Zimmer in den einzelnen Wohnbereichen soll beispielsweise eine eigene Nasszelle haben. Bei der Qualität am Bau will man auch nicht sparen. Die Dresdener Projektentwicklungsgesellschaft begleitet das Vorhaben ebenso wie das Hoyerswerdaer Planungsbüro Bauhoys. Generalbauunternehmer ist die Dresdener Köster GmbH. Doch bevor im Juli der scharfe Baubeginn sein wird, haben erst einmal die Archäologen das Sagen auf der Fläche. Zwei große Suchschnitte werden jetzt angelegt.
Auf der anderen Seite der Spremberger Straße wird übrigens heute gefeiert – die Grundsteinlegung für das neue Mehrfamilienhaus der LebensRäume. (US)

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Kommentar von Dietel |

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