Städtevergleich beginnt

Samstag, 31. März 2018

Grafik: arteffective

Hoyerswerda. Weißwasser ist traditionell über die Industriezweige Braunkohle und Glasherstellung mit der Region Hoyerswerda verbunden. In der jüngeren Zeit spielt das Thema Tourismus eine immer stärkere Rolle und wird sich so auch in der Zukunft entwickeln - hier das Lausitzer Seenland, dort Sachsens einzige Stätte mit Unesco-Weltkulturerbe-Status. Die Hoyerswerdaer brauchen Weißwasser nicht unbedingt zum Leben, andersherum ist es genauso.

Und doch gibt es zwischen beiden Städten und den Stadtregionen reichlich Pendler, wissen viele Leute die Angebote der jeweils anderen Stadt zu schätzen – mit dem Auto ist man in etwa 45 bis 55 Minuten beim Anderen. Und wenn man ein bisschen genauer hinschaut, könnten beide Städte durchaus Geschwister sein - freilich mit gewissem Außenseiter-Status. Denn wenn die Städte der Lausitz um Touristen werben, sind Hoyerswerda und Weißwasser nicht unbedingt ganz vorn dabei.

Kann man also Hoyerswerda und Weißwasser nicht einfach mal miteinander vergleichen? Klar, kann man. Also haben sich die Kollegen vom Weißwasseraner Tageblatt und vom Hoyerswerdaer Tageblatt Gedanken gemacht und eine mehrteilige Serie entwickelt. Sie beginnt am heutigen Sonnabend in den jeweiligen Lokalbüchern der Sächsischen Zeitung. (red)

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Kommentar von Jürgen Berger |

Die Serie Hoywoi-WSW ist interessant! Die erste Folge Radfahrer und Radwege im Vergleich ist grausig recherchiert. In WSW gibt es kein klares Konzept dazu! Radwege, die einmal vor zehn Jahren waren (z.B. Friedensstrasse, Lutherstrasse) bekamen wieder den Status Radweg aberkannt. Obwohl z.B. bei der Friedensstrasse Platz vorhanden ist und die abgesetzte Pflasterung für den Radweg bereits vorhanden ist. An den wenigen Schneetagen letzten Winters wurde Radweg nicht beräumt, wir fuhren zwangsweise auf der viel befahrenen Hauptstrasse. Konsequente Radweg-Politik sieht anders aus.