Skora gewinnt OB-Wahl - knapp

Sonntag, 22. September 2013

CDU-Mitglied Robert Widera gratuliert seinem Parteifreund Stefan Skora zum Wahlsieg.
CDU-Mitglied Robert Widera gratuliert seinem Parteifreund Stefan Skora zum Wahlsieg.

Es war knapp und gar nicht ausgemacht, dass Stefan Skora (CDU) auch in den nächsten sieben Jahren Hoyerswerdas Oberbürgermeister bleiben wird. Die Bewohner der Senftenberger Vorstadt hätten zum Beispiel lieber Dirk Nasdala (Freie Wähler) im Rathaus gewusst. Der Anwalt bekam hier 41,1 Prozent der Stimmen - gegenüber 32,8 für Skora. Die Zeißer waren sogar zu 44,7 Prozent für Nasdala und nur zu 28,1 Prozent für den Amtsinhaber. Doch um 22.05 Uhr stand fest: Die Mehrzahl der Wähler will Skora wohl behalten. Mit 36,3 Prozent kam er etwa auf das Ergebnis der ersten Wahlrunde vor drei Wochen, als er 37,6 Porzent erzielte. Ähnliches gilt für Ralph Büchner (Linke). Statt der 20,3 Prozent vom 1. September fuhr er 21,8 Prozent ein. Katrin Kiefel (unabhängig) landete bei 8,8 Prozent (gegenüber 12,8 in der ersten Runde). Der einzige, der richtig zulegen konnte, war Nasdala - von 20,6 auf 33,1 Prozent. Aber: Es sollte eben nicht reichen, was den Kandidaten der Freien Wähler wurmt: "Sicher habe ich damit gerechnet, so viele Stimmen zu bekommen. Sonst hätte ich nicht so gekämpft. Das war auch nötig, weil Katrin Kiefel wieder angetreten ist. Ich hatte befüchtet, dass es so eintritt, wie es eingetreten ist, wenn sie weitermacht. Leider ist es auch so gekommen." Ralph Büchner wäre eigentlich gern Zweiter geworden, sagt aber: "Es hat ein demokratisches Angebot von drei Gegenkandidaten gegeben und das ist in Ordnung. Ich fand es richtig, dass es keine Abstimmung zu nur einem Kandidaten gab. Das ist eine demokratische Entscheidung." Und der Sieger? Stefan Skora sitzt am Dienstag wieder dem Stadtrat vor - und in einer Woche macht er Urlaub. "Der Wahlkampf war anstrengend", sagt er.

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