Schließung frühestens 2019

Montag, 12. September 2016

Foto: Uwe Schulz

Das Finanzamt Hoyerswerda bleibt der Stadt länger erhalten als ursprünglich angekündigt. Wie es vom Finanzministerium in Dresden heißt, greift die Zusammenlegung mit dem Finanzamt Bautzen später als in einem Konzept zur Neuordnung von Landesbehörden 2011 geplant war.

Es müssten zunächst erst zwei Gebäude in Bautzen saniert werden. Der Baubeginn sei nächstes Jahr vorgesehen.

Zuletzt hatte Sachsens Finanzministerium gesagt, die Schließung des Hoyerswerdaer Finanzamtes beziehungsweise der Umzug der Mitarbeiter nach Bautzen solle zwischen 2014 und 2017 erfolgen. Nun wird das wohl frühestens 2019 passieren, denn dann sollen die Baumaßnahmen in Bautzen beendet sein. (red)

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Kommentar von Ingbert Schulz |

Und wieder ein Fall Von Steuerverschwendung in Sachsen, wieso? Wie nennt man es dann, dass der Landkreis Bautzen ein neues Finanzamt bis zum Jahr 2018 bauen will, obwohl in Hoyerswerda ein Finanzamt steht, welches erst nach der Wende gebaut wurde. Jetzt hör ich wieder, Finanzämter sind Angelegenheit der Landkreise, aber Dresden muß die Fördermittel dazu frei geben und schon ist es wieder Angelegenheit des Landtages. Aber in der Stadt Hoyerswerda soll ja anscheinend keiner bzw. nur noch wenige Kreisbeschäfftigte arbeiten da frage ich mich wiederum in welcher Zeit leben wir 1990 oder 2016 mit Internet usw.

Kommentar von Mirko Kolodziej |

Anmerkung der Redaktion: Herr Schulz unterliegt in einer Hinsicht einem Irrtum. Der Landkreis Bautzen hat mit der Zusammenlegung der Finanzämter nichts zu tun. Sie sind Teil der sächsischen Finanzverwaltung, also eine Landesbehörde. Wie der Meldung zu entnehmen ist, hat das Land Sachsen 2011 ein Konzept zur Neuordnung und Zusammenlegung verschiedener Behörden beschlossen. Hiervon ist die Schließung des Finanzamtes Hoyerswerda Teil. Mirko Kolodziej, Redaktion