Schild im Wald

Donnerstag, 12. Januar 2017

Foto: Mirko Kolodziej

Dieses Schild befindet sich in einer Schonung auf der Kippe des früheren Tagebaus Laubusch (vormals Grube Erika) - und ist gleich in zweifacher Hinsicht problematisch. Erstens muss man sich durchs Unterholz kämpfen, um darauf zu stoßen, zweitens ist für die 2011 zunächst nach Polizeirecht verfügte Sperrung gar nicht mehr das Bergamt zuständig.

Es hatte im Sommer die LMBV beauflagt, als verantwortliches Unternehmen die Sperrung des Gebietes zwischen Lauta, Nardt, Tätzschwitz und Bergen nach Bergrecht vorzunehmen. Seitdem sind zwar auch neue Schilder aufgestellt worden, Grundeigentümer berichten aber von Lücken.

Während die LMBV davon ausgeht, dass die Beschilderung ausreichend sicherstellt, dass die Sperrzone für alle erkennbar ist, spricht auch das Bergamt von Mängeln - die allerdings keine unvertretbare Gefährdung darstellten. Im Sommer hatte die Behörde freilich "sofortige Vollziehbarkeit" angeordnet. (red)

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