Sauber ohne Rechnung

Montag, 26. Juni 2017

Foto: Mirko Kolodziej

Während in der früheren Standkasse in Hoyerswerda (zuletzt "Mojito") augenscheinlich Bauarbeiten begonnen haben, hofft die Stadtverwaltung auf eine Reaktion von der neuen Eigentümerin des Gebäudes, einer Frau aus Berlin. In der Antwort auf eine Anfrage von Stadtrat Frank Hirche (CDU) heißt es, man habe die Immobilienbesitzerin Ende März kontaktiert und nach ihren Plänen gefragt sowie Unterstützung angeboten.

„Bislang konnte noch keine Rückantwort beziehungsweise Kontaktaufnahme festgestellt werden“, so wird nun der Sachstand geschildert. Die Geschäftsfrau aus Berlin hatte die Immobilie im Februar bei einer Zwangsversteigerung erworben.

In der Zwischenzeit sammelte sich auf der der Alten Berliner Straße zugewandten Seite des Hauses jede Menge Müll an. Der städtische Bauhof beräumte den Abfall dann vor einigen Wochen. Laut Rathausangaben kann er allerdings keine Rechnung schreiben, da er „kein Betrieb gewerblicher Art“ ist. (red)

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Kommentar von Frank Hirche |

Ich kann da nur einen Dank an unseren Bauhof übermitteln. Unverständlich ist mir jedoch, wieso die Beräumung nicht durch private Unternehmen wie ich es angesprochen habe, in Form einer Auftragserteilung ausgeführt werden konnte. Denn diese könnten ja sehr wohl der Stadt eine Rechnung stellen, welche diese wiederum an die Verursacher oder eben an die Grundstücksbesitzer stellt. Ich erwarte jedenfalls, dass dies zukünftig so geschieht und eben nicht unser Bauhof weiterhin kostenlos anderen den Dreck wegräumen muss - nicht nur im Sinne der Beschäftigten unseres Bauhofes, sondern auch im Sinne der Gleichbehandlung unserer Bürgerinnen und Bürger.