Sanierung weiter offen

Mittwoch, 04. Oktober 2017

Karte: LMBV / Grafik: arteffective

Am Rand des geotechnischen Sperrgebietes zwischen Lauta-Dorf, Tätschwitz, Bergen und Laubusch wird das Sächsische Oberbergamt zusätzliche Warnschilder aufstellen. Soba-Chef Professor Dr. Bernhard Cramer sagt, die Kennzeichnung durch den bundeseigenen Bergbausanierer LMBV sei noch nicht zur vollen Zufriedenheit der Behörde erfolgt.

Daher werde es nun eine sogenannte Ersatzvornahme geben - das Amt kümmert sich und schickt der LMBV eine Rechnung. Das Soba hatte die Bergbausanierer im vorigen Jahr für die Absperrung - und letztlich auch die Sanierung - des Gebietes in Verantwortung gesetzt. Die Rechtsauffassung der LMBV ist allerdings, sie sei juristisch nur für kleinere Teilflächen zuständig.

Zur Sanierung der als rutschungsgefährdet eingestuften gut tausend Hektar Kippenfläche, die früher zum Tagebau Laubusch gehörten, gibt es nach wie vor keine Aussagen. Das Bergamt hatte gegenüber der LMBV ebenfalls im vorigen Jahr zunächst Erkundungsmaßnahmen angeordnet. Eine dauerhafte Sperrung des Gebietes komme nicht in Frage, so das Soba. (red)

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