Rutschung in Senftenberg

Donnerstag, 13. September 2018

Foto: LMBV / Steffen Rasche

Senftenberg. Eine Rutschung meldet der staatliche Bergbausanierer LMBV vom Senftenberger See. Im Bereich der - gesperrten - Insel habe es am Morgen ein geotechnisches Ereignis gegeben.

Folge sei eine Schwallwelle von einem halben Meter gewesen. Im Ergebnis seien land- wie seeseitige Nutzung im westlichen Teil des Gewässers eingestellt worden. Das heißt, dass dort momentan weder Bootsverkehr noch Baden möglich sind. Die Wasserschutzpolizei kontrolliert das Verbot.

Andauern werde diese Maßnahme, "bis sämtliche Bewegungen im Ereignisbereich abgeklungen" seien. Weitere Untersuchungen seien erforderlich. Derzeit ist auch jede Menge Treibholz im Wasser unterwegs. 

Nachtrag von Freitag, dem 14. September: Die LMBV konkretisiert noch einmal, dass nicht der gesamte See gesperrt ist, sondern nur die Niemtscher Bucht. Es gebe dort eine Bojenkette, die das Sperrgebiet kennzeichne. Am Strand habe man zudem Schilder aufgestellt. Der Rest des Sees inclusive des Stadthafens sei nicht betroffen. (red)

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