"Regenrinnen" folgen

Donnerstag, 27. Juli 2017

Foto: Mirko Kolodziej

Nachdem auf 240 Metern Käthe-Niederkirchner-Straße in Hoyerswerdas Neustadt der Asphalt erneuert worden ist, muss die Baufirma noch einmal wiederkommen. Es gibt wegen schlecht ablaufenden Regenwassers auf der WK-III-Seite nicht nur Beschwerden aus der Bürgerschaft. Auch das Rathaus ist nicht ganz zufrieden, erklärt Verwaltungssprecher Bernd Wiemer auf Anfrage:

"Da es sich bei der besagten Maßnahme nur um eine Deckschichterneuerung gehandelt hat, wurden die Straßeneinläufe nicht mit erneuert. In der Tat ist das Längsgefälle in der Käthe-Niederkirchner-Straße sehr gering. In Vorbereitung der Maßnahme wurde deswegen schon ein Deckenbuch, also eine Erfassung der Zwangshöhenpunkte erstellt . Daraus ist ersichtlich, mit welchen Höhen der Asphalt eingebaut werden kann, um eine möglichst gute Lösung für die Straßenentwässerung zu erreichen. Die Stichleitungen der Straßeneinläufe liegen alle im Bereich der Wurzeln der alten Eichen. Hätten wir grundlegend das Problem der Entwässerung angehen wollen, wäre das zu Lasten der Eichen gegangen. Auch uns ist natürlich aufgefallen, dass der Wasserablauf an zwei Stellen nicht optimal funktioniert. Deswegen wird die bauausführende Firma in diesen beiden Bereichen mittels Feinfräse eine jeweils etwa 15 Meter lange und ca. 30 cm breite „Entwässerungsrinne“ herstellen, was eine Verbesserung der Situation bei starkem Niederschlag bringen soll. Diese Arbeiten sind für 31. Kalenderwoche eingeplant." (red)

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