Ohne Strom

Dienstag, 21. November 2017

Foto: Hagen Linke

Hoyerswerda. Wenn Kunden nicht mehr für Strom, Trinkwasser, Gas oder Fernwärme zahlen können, droht ihnen die Sperrung der Versorgung. Die Versorgungsbetriebe Hoyerswerda, die rund 20 000 Kunden zählen, haben für genannte Medien in diesem Jahr bis Mitte des Monats rund 900 Sperrandrohungen verschicken müssen. 83 Mal musste die Versorgung tatsächlich unterbrochen werden.

Wenn Zahlungsschwierigkeiten bestehen, gibt es verschiedene Wege der Einigung zwischen Versorger und Kunden. Bei der VBH wurden in diesem Jahr 30 Ratenzahlungsvereinbarungen getroffen. Zudem können Jobcenter, Schuldnerberatungsstellen oder die Verbraucherzentrale professionelle Hilfe anbieten. Die Abschaltung der Versorgung gilt als letztes Mittel. Zwischen Mahnung und tatsächlicher Sperrung vergehen bei der VBH im Durchschnitt fünf bis sechs Wochen. (red)

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