Nun auch für Motorboote

Freitag, 15. Februar 2019

Foto: Gernot Menzel

Geierswalde. Wunschgemäß soll der kommunale Bootssteg am Geierswalder Fahrgastschiff-Anleger künftig Liegeplätze für unter anderem größere (längere) Boote, aber auch Motorboote, etwa für die Wasserwacht, bieten. Das teilte Dr. Uwe Steinhuber, Sprecher des Bergbausanierers LMBV, auf Anfrage mit.

Die Planungen für den Steg werden derzeit präzisiert und überarbeitet. Ursprünglich war man davon ausgegangen, dass ihn nur kleine Segel- und muskelbetriebene Boote nutzen würden. Daran orientierten sich sowohl der damalige Förderantrag der Gemeinde Elsterheide als auch die bisher erstellten Planungsunterlagen für die wasserrechtliche Genehmigung.

Unter Berücksichtigung der gewünschten Nutzungen sollen die zusätzlichen Planungsleistungen auch Variantenuntersuchungen beinhalten, die im Ergebnis eine bautechnisch und genehmigungsrechtlich umsetzbare sowie finanzierbare Vorzugsvariante aufzeigen, teilt die LMBV mit. (red)

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Kommentar von Michael Müller |

Wenn man nach einem Anlegeplatz für ein ganz normales Ruderboot fragt, gibt es keine Preisklasse. Man tut so, als wäre man der erste Mensch, der sowas am Geierswalder See nachfragt. Man wird regelrecht abgewiesen. Ich durfte damals weggehen wie ein nasser Pudel. Mein Traum war geplatzt. Von wegen "Lausitzer Seenland"... Der Geierswalder See ist nur für die Reichen. Damit sie ihre riesen Boote hinstellen und die dort richtig fett kassieren können und alles schick aussieht. Das ist nur meine persönliche Meinung aufgrund meiner persönlichen Erlebnisse. Es spiegelt nicht die Meinung der Redaktion wieder.

Kommentar von Mirko Kolodziej |

Sehr geehrter Herr Müller, was die Redaktion und möglicherweise auch andere Menschen tatsächlich interessieren würde: Exakt wann haben Sie exakt wen nach einem Liegeplatz für ein Ruderboot gefragt? Mit besten Grüßen, Mirko Kolodziej, Redaktion

Kommentar von Michael Müller |

Huhu Herr Kolodziej, es muss 2017 gewesen sein. Ich war bei dem, ich weiß nicht mehr wie man ihn nennt, Hafenmeister oder so ähnlich. Ganz normal an der offiziellen Stelle. Damals eine kleines Häuschen etwa 50m hinter der Slipstelle, wo man Boote zu Wasser lässt, dort wird auch gecampt. Es ist das einzige Haus so nah am Wasser. Den Namen des Mannes weiß ich nicht mehr, aber es war ein älterer Herr. Bei dem Wort "Ruderboot" runzelte er nur die Stirn und dann kam sowas wie "Das ist nicht vorgesehen... es gibt dafür keine Preisklasse... weiß nicht wie ich das berechnen soll ..." und so weiter. Es war mehr ein "Abwimmeln". Ich fand das sehr komisch. Und ich könnte wetten, dass auch heute noch kein Ruderboot dort "erlaubt" bzw. zu sehen ist. MfG Michael Müller

Kommentar von Mirko Kolodziej |

Ok. Danke! Wir gucken uns das mal an. Beste Grüße, Mirko Kolodziej, Redaktion

Kommentar von Michael Müller |

Oh, da bin ich gespannt. Danke.
Jedoch wollte ich Ihnen keine Arbeit "aufbrummen" ;)
MfG Michael Müller