Neue Verkehrsachse gefordert

Samstag, 11. November 2017

Die Landräte bei ihrem Treffen auf Schloss Hartenfels. Foto: Landratsamt Nordsachsen

Hoyerswerda/Torgau. In einer jetzt unterzeichneten „Torgauer Erklärung“ fordern neun Landräte, darunter auch der Bautzener, aus den Ländern Sachsen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg den Bau einer neuen, leistungsfähigen Ost-West-Straßenverbindung zur besseren Erschließung der heutigen Braunkohlereviere Mitteldeutschland und Lausitz.

Nach dem Grundsatz „Ausbau vor Neubau" lässt sich dafür das bestehende Bundes- und Staatsstraßennetz von der A 38 im Westen bis zur B 115 im Osten nutzen.

Das Projekt erhielt in Anlehnung an die geografische Lage die Bezeichnung "Milau“. Die Verkehrsachse soll parallel zu A 4 und A 14 verlaufen.

Aus Richtung Ruhland kommend könnte „Milau“ quer durch die Territorien von Lauta und der Elsterheide an Hoyerswerda vorbei in Richtung Weißwasser und Bad Muskau führen.

"Milau", so die Forderung, soll zusätzlich gefördert werden und nicht zu Lasten anderer Vorhaben aus dem Bundesverkehrswegeplan gehen. (red)

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