Nahe dran an einem perfekten Spiel

Montag, 19. November 2012

Alexander Canbek steuerte drei Treffer zum höchsten Heimsieg des LHV in der Mitteldeutschen Handball-Oberliga bei.
Alexander Canbek steuerte drei Treffer zum höchsten Heimsieg des LHV in der Mitteldeutschen Handball-Oberliga bei.

Das war wichtig: Sich mal so richtig freizuspielen, den Gegner klar zu beherrschen, den Druck mit aller Macht von sich zu werfen, den der Abstiegskampf mit sich bringt. Die Handballer des LHV Hoyerswerda haben am Sonnabend in beeindruckender Manier den Thüringenmeister HSV Apolda mit 33:24 in die Knie gezwungen.

Symbolhaft dazu die Entstehung des 18. LHV-Tores. Gerade in Unterzahl geraten, leitet Eric Zeithamel nach einer seiner vielen Paraden gedankenschnell einen Gegenstoß ein, den Steve Däumel auch sicher verwandelte. Das schnelle Auffassen der Spielsituation war bei den Lausitzern wesentlich ausgeprägter als bei den Gästen.

„Warum das nicht immer so geht?“, wurde LHV-Trainer Matthias Allonge nach dem Spiel gleich mehrfach angesprochen. Seine Mannschaft war ganz nah an einem perfekten Spiel gewesen. Es gab nur ganz wenige Situationen, die nicht so aufgingen wie erhofft. Der Hoyerswerdaer Coach zeigte sich richtig glücklich, die zwei Punkte nicht nur erkämpft zu haben. Vor allem spielerisch waren die Hausherren den Gästen klar überlegen. „Es hat sich heute wieder jeder klar und deutlich in den Dienst der Mannschaft gestellt.“

Der Spielverlauf gestaltete sich recht schnell recht einseitig. Die Heimmannschaft ging im ersten Angriff gleich in Führung. Das frühe 4:1 offenbarte einen torhungrigen LHV. Beim 7:2 (11.) war ein Debakel für den HSV zu befürchten. Doch die Gäste kamen wieder auf 10:8 heran. Das Gefühl einer möglichen Wende aber kam zu keiner Zeit auf. Die Apoldaer ergaben sich ihrem Schicksal, die Hoyerswerdaer spielten sich in einen Rausch und trieben das Ergebnis wieder in die Höhe. Unterm Strich steht mit dem 33:24 der höchste Heimsieg des LHV in der MHV-Historie.

LHV mit: Eric Zeithamel, Max Kastner - Tobias Sieber (7), Robert Devantier (6/2), Lukas Baase (4), Steve Däumel (4), Ronny Eckert (4), Conni Böhme (3), Alexander Canbek (3), Christian Herzer (1), Nico Pollack (1), Ringo Schäfer

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