Mord oder Unfall?

Mittwoch, 08. März 2017

Foto: Mirko Kolodziej

Mit der Schilderung eines heftigen Ehekrachs hat am Landgericht Görlitz der Prozess um den Tod einer jungen Frau im Flüchtlingswohnheim an Hoyerswerdas Müntzerstraße begonnen. Die Leiche der Afghanin war dort Ende August gefunden worden.

Der Ehemann der 25-Jährigen ist des Mordes angeklagt. Er räumt zwar den Streit ein, sagt aber, seine Frau habe in diesem Zusammenhang einen epileptischen Anfall bekommen und sei daran gestorben. Die Staatsanwaltschaft glaubt hingegen, er habe sie mit einem Kissen erstickt.

Dass er nach dem Tod seiner Frau mit den vier gemeinsamen Kindern in Richtung Afghanistan geflohen ist, erklärt der Mann freilich mit der Furcht, als Mörder dazustehen. Bei einem früheren Anfall seiner Frau wäre er fälschlich schon einmal beschuldigt worden, sie attackiert zun haben. (red)

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