Molkerei-Prozess bis 2017

Mittwoch, 07. Dezember 2016

Foto: Mirko Kolodziej

Im gegenwärtig beim Landgericht Bautzen anhängigen Prozess um die Zerstörung der ehemaligen Molkerei in Hoyerswerdas Industriegelände durch einen Brand im Januar 2014 ist ein Urteil erst im nächsten Jahr zu erwarten. Das Gericht will neben einem Sachverständigen für die Frage nach der Höhe des Brandschadens auch noch einen Psychiater hören.

Zu verantworten hat sich seit Mitte November ein 30-jähriger früherer Mitarbeiter der Firma Imperator, die bis zum Brand in der Molkerei Dönerspieße herstellte. Der Mann, ein sogenannter Balkantürke aus Bulgarien, war nach einer zwischenzeitlichen Flucht im Juli dieses Jahres in seiner Heimatstadt Russe nahe der rumänischen Grenze festgenommen worden.

Er sagt, das Feuer im Januar 2014 habe er gemeinsam mit dem Imperator-Chef und einem weiteren Helfer gelegt. Es sei um Versicherungsbetrug gegangen. Allerdings sind die beiden anderen Männer in einem separaten Verfahren zu Jahresbeginn bereits rechtskräftig freigesprochen worden. (red)

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