Mit Emu-Schutz

Mittwoch, 13. Februar 2019

Foto: Katrin Demczenko

Hoyerswerda. Der Zoo will Kameratechnik installieren, um nachvollziehen zu können, welche Wildtiere nachts dort unterwegs sind. Nachdem wahrscheinlich ein Fuchs im Tierpark Weißwasser drei Kängurus totgebissen hat, heißt es aus dem Hoyerswerdaer Zoo, hier habe es bisher keine Vorkommnisse in der Känguru-Anlage gegeben.

Freilich seien die Tiere nicht nur durch den 1,50 Meter hohen Zaun geschützt, sondern auch durch Emu-Dame Hilde, die mit im Gehege lebt. „Es kann durchaus sein, dass sie eine abschreckende Wirkung auf Raubtiere hat“, so Zoo-Sprecherin Stefanie Jürß.

Flamingos, die ins typische Beuteschema von Füchsen passen, würden durch einen Strom führenden Zaun gesichert und nachts im Stall untergebracht. Im Sommer seien außerdem die im Zoo brütenden, wilden Graureiher eine Art guter Alarmanlage. (red)

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