LMBV und Bergamt uneins

Sonntag, 19. Juni 2016

Foto: Mirko Kolodziej

Unterschiedliche Auffassungen zu den Zuständigkeiten und somit letztlich zur finanziellen Verantwortung behindern weiter die im Gebiet am Lugteich zwischen Nardt, Laubusch, Geierswalde und Bergen nötigen bergtechnischen Sanierungsarbeiten. Um die Kippenflächen des früheren Tagebaus Grube Erika für die Forstwirtschaft nutzbar zu machen, sind diverse Anstrengungen nötig.

Während das Oberbergamt des Landes Sachsen (Soba) klar sagt, der bundeseigene Bergbausanierer LMBV sei als Nachfolger des Bergbauunternehmens bergrechtlich verantwortlich, sagt dieser, ihn treffe für das Gros der Fläche keinerlei bergrechtliche Verantwortung. Das Land müsse die Sache über Polizeirecht regeln.

Gegen zwei vom Soba bereits im Februar an die LMBV ergangene Anordnungen ist diese in Widerspruch gegangen. Es geht um die für eine Sanierung nötige Erkundung des Geländes sowie die Sanierung einer kleinen Teilfläche Waldes, die unter Wasser steht. (red)

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