LMBV soll weiterarbeiten

Dienstag, 29. November 2016

Foto: LMBV / Peter Radke

Mit einem sechsten Verwaltungsabkommen zwischen dem Bund und den Ländern Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt sowie Thüringen wird die Finanzierung der Arbeit des staatlichen Bergbausanierers LMBV bis 2022 gesichert. Nach langem und zähem Ringen hinter den Kulissen ist eine Einigung erzielt worden.

Nachdem der Bund seine Zahlungen ursprünglich absenken wollte, ist nun klar: Auch zwischen 2018 und 2022 gibt es, wie im fünften Verwaltungsabkommen für die Jahre 2013 bis 2017, wiederum 1,23 Milliarden Euro. "Wir lassen die Länder bei der Bewältigung der Folgen des Braunkohleabbaus nicht allein", sagt Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD).

Die Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbauverwaltungsgesellschaft hat seit 1990 bereits Steuermittel in Höhe von mehr als zehn Milliarden Euro für verschiedenste Arbeiten ausgegeben - wie hier in Lohsa bei der Sanierung des Bahndamms am Silbersee. (red)

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