Kanal-Betrieb gesichert - vorerst

Donnerstag, 20. September 2018

Foto: Gernot Menzel

Geierswalde. War bislang nicht so richtig klar, wer die Bewirtschaftungskosten für den Barbarakanal zwischen Geierswalder- und Partwitzer See übernehmen soll, ist die Frage zunächst vertagt. Bis 2022 kommt der Steuerzahler über die Mittel für die Bergbausanierung dafür auf.

Eine Lösung, die über 2022 hinausgeht, werde bis dahin gefunden, hieß es jetzt bei einer Versammlung des kommunalen Zweckverbandes Lausitzer Seenland Sachsen. Bis zum Ende des Herbstes laufen noch Bauarbeiten, um den Kanal schiffstauglich zu machen.

Ziel ist, dass er nächstes Jahr für Boote geöffnet wird. Der Barbara-Kanal ist in der Basis seit 2003 fertig. Er ist 1.150 Meter lang. Zum Vergleich: Der bereits in Betrieb befindliche Koschener Kanal zwischen Geierswalder- und Senftenberger See misst 1.050 Meter. (red)

Zurück

Einen Kommentar schreiben