Kampf um faire Entschädigung

Sonntag, 26. Juni 2016

Foto: Andreas Kirschke

Der Anglerverein Knappensee 57 klagt jetzt beim Verwaltungsgericht Dresden gegen das Sächsische Oberbergamt. Der Verein war gegen die Allgemein-Verfügung des Oberbergamtes auf komplette Sperrung des Sees in Widerspruch gegangen.

„Bis heute kam keine Reaktion“, sagt Vereinschef Hans-Georg Ziehe (im Foto links neben Klaus Nowack, dem Vorsitzenden des zugehörigen Anglerzentrums Knappensee). 

„Wir wollen endlich einen klaren Bescheid sehen. Wir wollen eine wissenschaftlich fundierte Begründung, dass unsere Häuser im Vereinsgelände rutschungsgefährdet sind und einbrechen können.“

Ziel der Klage ist eine faire Entschädigung. Lediglich einen Raum zur Miete bekam der Verein im Rezeptionsgebäude Knappensee in Koblenz angeboten. Die LMBV würde die 134 Euro Monatsmiete übernehmen. Für eine aktive Vereinsarbeit, so der Vorsitzende, reicht jedoch eine solche Lösung nicht aus. (red)

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