Im Dreivierteltakt übers Parkett

Sonntag, 13. März 2016

Foto: Silke Richter

Am Sonnabend fand im Forumsaal der Lausitzhalle Hoyerswerda der erste Schulball statt, zu dem die Mitglieder des Fördervereins des Léon-Foucault-Gymnasiums mit Partnern eingeladen hatten. Der Vereinsvorsitzende Robert Rys zeigte sich positiv überrascht, dass über 200 Gäste der Einladung gefolgt waren.

Olaf Besser, Sprecher des Foucault-Fördervereins, erklärte, Hoyerswerda habe sich solch einen Ball verdient. "In den Schulen der Stadt und des Umlandes wird ausgezeichnete Bildungsarbeit geleistet. Zeit, allen Beteiligten einmal danke zu sagen", meinte er.

Dass es eine Ball-Wiederholung geben wird, ist nicht ausgeschlossen. Zunächst wird der vereinsvorstand den Abend auswerten. "Aber wenn die Resonanz so bleibt wie heute, spricht wohl nichts gegen den Beginn einer Tradition, hier in der Lausitzhalle!", sagte der Vereinssprecher. (red)

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Kommentar von Peter Hartwig |

Es ist schön, so eine Idee in die Tat umzusetzen. Aber vielleicht hätte es nicht geschadet, sich im Vorfeld mit kundigen Veranstaltern solcher Tanzbälle zusammen zu setzen. Wir haben viel geworben für den Tanzball. Erster Kritikpunkt war, dass man im Vorfeld für ein Galadinner bezahlen soll, bei dem man vorher nicht weiß, ob es auch schmeckt und für jeden zuträglich ist. Meine Erfahrung dazu: Das Essen war wirklich sehr köstlich. Ich hätte es aber lieber mit den Getränken zusammen bezahlt. Dass so ein Essen auf den Punkt zubereitet sein muss, ist natürlich eine Frage der Zeit. Diese Zeit zwischen der Eröffnung des Abends und dem Servieren hätte man überbrücken können mit Tanzmusik, was leider nur mit leiser Konservenmusik (keine Tanzballmusik) geschah. Die Programmpunkte wurden mit Beifall angenommen. Während der folgenden Tanzmusik durch die Liveband vermissten wir u.a. den Langsamen Walzer. Es kam zuviel Discofox und sogar RocknRoll. Klar sollte es kein Opernball werden, aber bitte mehr Standarttänze. Eine Fortsetzung im Sinne eines Tanzballs wäre gut für Hoyerswerda.