600 Auskünfte erteilt

Mittwoch, 18. April 2018

Foto: Mirko Kolodziej

Hoyerswerda. Rund 600 Mal hat die Stadtverwaltung Hoyerswerda im vorigen Jahr nach eigenen Angaben Auskünfte aus dem Melderegister erteilt - statistisch ein bis zwei Anfragen am Tag. Bearbeitet worden seien Anträge unter anderem von Banken, Versicherungen, Anwälten, Gewerkschaften oder von Privatpersonen, die etwa Klassentreffen vorbereitet haben.

Wie es heißt, wurden dafür Gebühren in Höhe von 4.100 Euro kassiert. Wer die Weitergabe seiner Daten an nichtstaatliche Stellen verhindern will, muss sich beim städtischen Bürgeramt melden - wie das tausende Hoyerswerdaer bereits getan haben. Dazu auszufüllen ist ein entsprechendes Formular zur Einrichtung einer Auskunftssperre. (red)

Zurück

Einen Kommentar schreiben