Hoyerswerdaer unter Bus-Opfern

Dienstag, 04. Juli 2017

Foto: Archiv
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Achtzehn Menschen haben bei dem schweren Busunglück auf der A9 am Montagmorgen ihr Leben verloren. Drei von ihnen stammen offenbar aus Hoyerswerda. Dabei handelt es sich um Tageblatt vorliegenden Informationen um eine Frau und ein Ehepaar aus der Neustadt. In den späten Abendstunden machte sich die Polizei auf die Suche nach Angehörigen, auch, um DNA-Proben zu erlangen. Denn die Identifizierung der aus dem Buswrack geborgenen sterblichen Überreste ist nur auf diesem Wege möglich. Üblicherweise werden die Polizeibeamten bei diesen Einsätzen von den ehrenamtlichen Mitarbeitern des örtlich zuständigen Kriseninterventionsteams begleitet.

Oberbürgermeister Stefan Skora äußerte sich so: „Ich bin tief betroffen. Auch wenn die letzten Bestätigungen noch ausstehen, werden wir wohl der Tatsache ins Auge blicken müssen, dass bei dem tragischen Unfall des Reisebusses aus Sachsen auch Mitmenschen aus unserer Stadt ihr Leben verloren haben. Mein und unser Mitgefühl gilt deren Angehörigen, denen wir in diesen schweren Stunden auch unsere Hilfe anbieten.

Landrat Michael Harig drückte den Opfern und ihren Angehörigen ebenfalls sein Mitgefühl aus. „Ich bin sehr betroffen über diesen furchtbaren Unfall, bei dem Menschen auf dem Weg in den Urlaub plötzlich auf so grausame Weise aus dem Leben gerissen wurden. Meine Gedanken und Mitgefühl sind bei den Opfern und ihren Familienangehörigen.“ (red)

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