Hallo, Omi!

Freitag, 31. März 2017

Foto: Mandy Fürst

Dass bei der Geburt der eigene Vater im Kreißsaal ist, ist heute beinahe Standard. Aber die Großmutter? Das ist wohl doch eher ungewöhnlich.

Katrin Kieschnick aus Kühnicht (vorn) ist schon seit den 1980ern Hebamme. Im Dezember hatte die 52-Jährige allerdings einen nicht ganz alltäglichen Job. Sie unterstützte Tochter Julia (Mitte) bei der Geburt. Das Enkelkind ist ein Mädchen namens Ida.

Bei der Geburt dabei war auch Julias Mann Christian, der die Hilfe der Schwiegermutter schätzte. "Wenn die Frauen das alles alleine könnten, bräuchten wir keine Hebammen", sagt er und stärkt damit Katrin Kieschnick den Rücken. Denn sie ist über die Zunahme sogenannter chirurgischer Geburten nicht so recht glücklich. (red)

Zurück

Einen Kommentar schreiben

Kommentar von Kerstin Schebitz |

Vor 21 Jahren kam mein Sohn Martin auf die Welt. Da wurden wir auch von der Hebame Katrin Kieschnick betreut. Mittlerweile wohnen wir im Bundesland Bayern. Jetzt sehe ich dieses Foto von Katrin und ihrer hübschen Familie und denke mir, die Hebamme, von der wir damals betreut wurden, ist ja kein Stück älter geworden. DANKE, Katrin

PS.: Damals war mein Mädchenname noch Rißmann