Groß-Entrostung

Freitag, 26. Februar 2016

Foto: LMBV

Tausende Tonnen Eisenhydroxidschlamm hat der staatliche Bergbausanierer LMBV mit Hilfe technischer Anlagen bereits bei Spremberg aus der "braunen Spree" geholt. Man führt dem verockerten Flusswasser in Wilhelmstal Kalk zu. Als Ergebnis setzt sich in der Vorsperre Bühlow der Schlamm ab.

Mit dem Einsatz von Flockungs- und Flockungshilfsmitteln seien die Umweltbedingungen für Tiere im Fluss verbessert worden. Man könne einen Anstieg des Fischbestandes beobachten, heißt es unter Bezug auf den Jahresbericht von Gutachter Dr. Wilfried Uhlmann vom Institut für Wasser und Boden aus Dresden.

Der Eiseneintrag in Spree und Kleine Spree hängt damit zusammen, dass das nach dem Ende des Braunkohlebergbaus angestiegene Grundwasser das oxidierte Metall aus Gestein löst, das über Jahre trocken lag. Über das Grundwasser gelangt das Ocker in die Flüsse. (red)

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