Gegen "Bautzener Zentralismus"

Freitag, 04. Januar 2019

Foto: Mirko Kolodziej

Hoyerswerda. Marcel Braumann ist der neue Vorsitzende des Regionalverbandes Hoyerswerda im Bund Lausitzer Sorben, Domowina. Im Gespräch mit dem Hoyerswerdaer Tageblatt begründete er jetzt noch einmal, warum das Sorbische Institut seiner Meinung nach nach Hoyerswerda umziehen sollte.

Er spricht von einem "Bautzener Zentralismus". Fast alle durch die Stiftung für das sorbische Volk geförderten Institutionen sitzen schließlich in der Kreisstadt. Hoyerswerda habe aber nicht nur dreimal den Wettbewerb "Die sorbische Sprache lebt" gewonnen, an dem Bautzen sich nicht einmal beteiligt habe.

Der Raum Hoyerswerda sei auch die "zentrale sorbische Region", da das Domowina-Regionalverbandsgebiet als einziges an alle anderen Domowina-Gebiete angrenze. Eine sorbische Institution in der Stadt wäre nach Braumanns Auffassung wichtig für die Bemühungen um die sorbische Sprache. (red)

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