Frühe Fötus-Diagnosen

Mittwoch, 12. Dezember 2018

Foto: Gernot Menzel

Hoyerswerda. Dank eines neuen Mitarbeiters kann das Lausitzer Seenland-Klinikum seine Diagnostik auf dem Gebiet der Geburtshilfe erheblich erweitern. Krankenhaus-Geschäftsführer Jörg Scharfenberg nennt Oberarzt Dr. Robert Lachmann „eine absolute Koryphäe“.

Er habe eine neue Untersuchungsmethode entwickelt, mit der sich zwischen der 11. und der 13. Schwangerschaftswoche Anzeichen für eine Fehl- oder Frühgeburt, für Bluthochdruck oder eine Schwangerschaftsvergiftung erkennen ließen. Mit dem Ultraschall-Screening sei er in der Lage, etwa 90 Prozent der Anomalien an einem Fötus frühzeitig zu entdecken beziehungsweise auszuschließen.

„Jede Frau hat ein Risiko für Schwangerschaftskomplikationen. Genauso möchte sie gern individuell behandelt werden und wünscht sich bedenkenlose Sicherheit. Mit den aktuellen technischen Möglichkeiten können wir diese Sicherheit sehr frühzeitig geben“, wird Dr. Robert Lachmann in einer Mitteilung des Klinikums zitiert. (red)

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