Entrostungs-Anlage

Mittwoch, 14. Juni 2017

Grafik: LMBV

Dies ist die schematische Darstellung eines Fünf-Millionen-Euro-Projektes, das momentan in Burgneudorf mit Steuergeld aus dem Topf der Bergbausanierung entsteht. Die Wasserbehandlungsanlage soll die Menge des mit dem Grundwasser in die Kleine Spree fließenden Eisenoxids zumindest verringern.

Wie der staatliche Bergbausanierer LMBV informiert, geht die Anlage zur "Entrostung" der Kleinen und der damit auch der Großen Spree im Oktober in den Probebetrieb. Technik in den Containern entzieht dem vor dem Fluss abgefangenen Grundwasser das Eisen, das es ocker färbt.

Der Prozess ist eine Folge des Braunkohlebergbaus beziehungsweise der damit verbundenen, großflächigen, künstlichen Grundwasserabsenkung. Über lange Zeit konnte das Eisen in trocken gefallenen Gesteinsschichten oxidieren. Das nun wieder angehobene Grundwasser spült den so entstandenen Rost nun aus - wohl über Jahrzehnte. (red)

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