Energie soll Schwerpunkt bleiben

Montag, 28. Januar 2019

Foto: Leag / Hartmut Rauhut

Schwarze Pumpe. Alle vom absehbaren Ende der Braunkohleverstroumung betroffenen Reviere wollen dennoch Energieregionen bleiben. So steht das im Abschlussbericht, den die Kommission "Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung" vorgelegt hat.

Zu lesen ist unter anderem vom Gedanken, im Industriepark Schwarze Pumpe (hier das Leag-Kraftwerk) ein Forschungsinstitut zur Erzeugung und Speicherung von Wasserstoff als Energieträger, zur Werkstoffaufbereitung sowie zur Energie-Elemente-Entwicklung anzusiedeln.

Weiter heißt es: "Im Lausitzer Revier geht es um Projektideen zur Errichtung einer Demonstrationsanlage für hydrothermale Vergasung, die Machbarkeitsprüfung eines innovativen Rotationsspeichers inkl. möglicher Pilotanlage, die Errichtung einer Pilotanlage für ein "Referenzkraftwerk Wasserstoff“, das potenziell wichtige Systemleistungen erbringen kann. Diese Projekte sollten durch die Ansiedlung eines Fraunhofer Institutes für Energieinfrastruktur (Teil-Institut an der BTU Cottbus-Senftenberg oder der Hochschule Zittau/ Görlitz), das sich mit Energieinfrastruktur und Netzen beschäftigt, begleitet werden. Grundlegende Fragen und Herausforderungen der Transformation des Energiesystems können so konkret angegangen werden. Um die Lausitz als Energie-, Industrie- und Innovationsregion zu stärken und weiterzuentwickeln, sollten solche Maßnahmen, die den industriellen Entwicklungspfad der Reviere aufgreifen und transformieren, seitens des Bundes unterstützt werden." -red-

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