Eine Wiederauferstehung

Sonntag, 05. August 2018

Bernd Zobel, der Technik-Chef der Lausitzhalle, mit einer Muster-Deckenplatte. Foto: Gernot Menzel

Hoyerswerda. Es gibt eine ganze Menge von Dingen, die die DDR nicht überlebt haben. Dazu zählt auch ein Ausstattungsdetail der Lausitzhalle. Es handelt sich um die sogenannte Mogi-Decke - kurz für „monolithische Unterhangdecke aus Gipsfaser“. 

Da die einst gebräuchlichste Decken-Platte für Gesellschaftsbauten aber nicht mehr hergestellt wurde, musste man sich in der Lausitzhalle mit Holz, mit Styropor und mit kunstvoller Loch-Verkleidung behelfen.

Der Technik-Chef der Lausitzhalle hat inzwischen ein Unternehmen gefunden, das diese Platten wieder herstellt. Den Anstoß hatte die Sanierung des Kulturpalastes in Dresden gegeben.

Davon profitiert nun auch die Lausitzhalle. 30 Deckenplatten sind bereits geordert. Damit können nun  Schäden im Foyer beseitigt werden. Weitere Bestellungen dürften folgen. (red)   

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