Ein Schwatz bei Daune und Kiel

Freitag, 29. Januar 2016

Foto: Gernot Menzel

Die Tradition des Federnschleißens wird in Schwarzkollm lebendig gehalten. In dieser Woche trafen sich Frauen aus dem Ort, um bei Familie Stephan in geselliger Runde Gänsedaunen von den Kielen zu zupfen. Mit ihnen wird später ein Deckbett für die älteste Tochter der Familie gefüllt - ganz wie es früher in Sachen "Aussteuer" üblich war.

Für ein Federbett werden die Daunen von zehn Gänsen benötigt. Das Federnschleißen ist eine mühevolle Arbeit, die nicht in ein paar Minuten erledigt ist. Aber die Schwarzkollmerinnen tun sie gern - um sich gegenseitig zu helfen, um den Brauch aufrechtzuerhalten und um dem Nachwuchs Werte zu vermitteln. Nicht zuletzt ist das Federnschleißen eine Gelegenheit, sich zu treffen und Neuigkeiten auszutauschen. (red)

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